Offener Brief an Thomas Heiniger

Sehr geehrter Herr Heininger

Vor vier Jahren – ich war zum damaligen Zeitpunkt 15 – versuchte ich mir das Leben zu nehmen. Ich schluckte all die Tabletten, deren ich habhaft werden konnte, und wartete. Irgendwann begann mein Herz zu rasen, unheimlich schnell, ich wurde panisch, konnte nicht mehr atmen, nicht mehr denken, alles war so verschwommen, die Wände rückten immer näher und ich musste raus, raus, einfach nur raus. Auf der Strasse brach ich zusammen und wurde notfallmässig ins Spital eingeliefert. Artikel ansehen

Offener Brief an Christian Klambaur

Herr Klambaur, wir müssen uns über Ihren Humor unterhalten. Kürzlich haben Sie auf Facebook ein höchst rassistisches Video veröffentlicht. Eine dunkelhäutige Person bittet um Asyl und wird mit den Worten «Asyl? Aber sicher nicht in Bubikon, du scheiss Neger!» in den Abgrund getreten. Das Ganze ist eine Nachvertonung des Films «300», die Sie – von den Medien darauf angesprochen – im Nachhinein als «lustig» bezeichneten. Artikel ansehen

Offener Brief an die Sonntagszeitung

Sehr geehrte Sonntagszeitung

Mit Schrecken hat die JUSO Zürich Oberland den von Bettina Weber verfassten und von Ihnen veröffentlichten Artikel „Spüren Sie die fatale Sommer-Garderoben-Euphorie?“ gelesen.
Mit Schrecken, weil Frau Weber mit diesem Artikel Bodyshaming vom Feinsten betreibt. Sie nimmt sich heraus, Menschen vorzuschreiben, was sie zu tragen haben und was gefälligst nicht und sowieso habe man sich gefälligst hässlich zu finden, sobald man etwas Haut zeigt. Vor allem wenn man wabblige Arme, keinen flachen Bauch oder kein Sixpack hat. Artikel ansehen

Stop Bodyshaming – JUSO begrüsst Pendler am Bahnhof Uster

Die «Bodyshaming»-Kampagne der JUSO Zürich Oberland geht in die nächste Runde. Nachdem man im Winter gegen die Plakate von Fitness-Centern vorging, sorgte man nun dafür, dass die Pendler mal was anderes als die üblichen Plakate zu sehen bekommen.

Wer in unserer Gesellschaft nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, hat keinen leichten Stand. Täglich wird man mit Werbung bombardiert, die einem klarmacht, dass man zu dick, zu gross, zu klein oder ganz allgemein: Dass man nicht schön genug ist. Artikel ansehen

Stop Bodyshaming! Gegen gefährliche Schönheitsideale

„Wieder kein Sixpäckli unter dem Weihnachtsbaum?“
„Liken Sie Ihre Figur noch?“
Mit diesen und anderen Sprüchen macht die Fitnesskette „Activ Fitness“ seit ca. Neujahr Werbung in diversen Städten, hauptsächlich an Bahnhöfen. Am Bahnhof Uster bspw., kann man nirgends stehen ohne von irgendwelchen Plakaten als zu dick, zu wenig muskulös oder generell zu wenig schön bezeichnet zu werden. Kurz: Bodyshaming, all over.
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Sammelaktion für Flüchtlinge wegen Riesenandrang frühzeitig abgebrochen

Die Sammelaktion für Flüchtlinge in Uster war ein riesiger Erfolg, letztendlich könnte man sogar fast sagen, etwas zu erfolgreich.
Von Anfang an standen die Leute Schlange, um uns ihre Spenden zu übergeben. Die enorme Solidarität und Hilfsbereitschaft der Leute, war für alle HelferInnen von uns ein wunderschönes Erlebnis.
Mit einem solch grossen Ansturm haben wir aber letztlich nicht gerechnet und wenn man sich den Erfolg von bisher durchgeführten Sammelaktionen anschaut, so war die Hilfsbereitschaft der Ustermer Bevölkerung auch wirklich aussergewöhnlich. Artikel ansehen

Die JUSO zu Besuch beim WFU

Das Wirtschaftsforum Uster lud heute zu einem Podium zum Thema Stadtentwicklung. Nebst den PodiumsteilnehmerInnen war auch die JUSO eingeladen, um ihre Ansichten während fünf Minuten zu präsentieren. Bereits vor der Veranstaltung zeigte sich die JUSO vor Ort und begrüsste die Gäste mit einem Transparent mit der Aufschrift „Freiräume statt Shopping-Träume“. Der Spruch richtete sich gegen die Stadtentwicklungsideen des WFUs, das Uster in einen Konsumtempel verwandeln will. Steigende Mieten und Gentrifizierung wären die unausweichlichen Folgen. Artikel ansehen

PatientInnen sind keine Ware!

Heute Morgen protestierte die JUSO Zürich Oberland gegen die mögliche Privatisierung des Spital Usters, über die am 08. März abgestummen wird, indem sie im Stadtzentrum lukrative PatientInnen versteigerte.

Am 08. März wird darüber entschieden, ob das Spital Uster in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden soll. Die JUSO Zürich Oberland stellt sich entschieden gegen diese Pläne, da nach einer Annahme der Vorlage nicht mehr die Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung, sondern das Erwirtschaften von Profit im Vordergrund steht. Artikel ansehen

NEIN zur Privatisierung des Spital Uster!

Der Ustermer Gemeinderat empfahl am Montagabend die Überführung des Spitals Uster in eine Aktiengesellschaft mit 19 zu 13 Stimmen zur Annahme. Die JUSO zeigt sich enttäuscht über diese Wahlempfehlung, nachdem in der vorberatenden Kommission das Geschäft mit 5 zu 4 Stimmen abgelehnt worden war.

Die JUSO ist überzeugt davon, dass die Privatisierung des Spitals Uster zu einer massiven Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in der Region Uster führen und die Arbeitsbedingungen der Spitalmitarbeitenden enorm verschlechtern würde. “Da ein privatisiertes Spital ständig Profit maximieren muss, um die Aktionäre zufriedenzustellen, werden massive Einsparungen vorgenommen, die vor allem das Personal treffen werden” meint Nina Hüsser, Sekretärin der JUSO Zürich Oberland. Artikel ansehen

JUSO tritt im Bezirk Uster mit eigener Liste an

Die JUSO Zürich Oberland tritt bei den Kantonsratswahlen 2015 im Bezirk Uster mit einer eigenen Liste an. Dies wurde an der letzten Vollversammlung einstimmig beschlossen. Im Bezirk Hinwil kandidieren drei JUSOs auf der SP-Liste.

Die JUSO Zürich Oberland wagt etwas Neues und tritt zum ersten Mal überhaupt bei Wahlen mit einer eigenen Liste an. Ausschlaggebend für diesen Entscheid waren verschiedene Gründe:
Einerseits möchte man mit einer eigenen Liste die JUSO als Bewegung stärken und junge Menschen für die Politik begeistern. Artikel ansehen