Solidarität mit den Betroffenen der rassistischen Ausschreitungen in Belfast

13.07.2026 - Alicia Stutz (sie/ihr)

Die JUSO Zürcher Oberland ist tief betroffen von den rassistischen Ausschreitungen der vergangenen Tage in Belfast. Menschen wurden aufgrund ihrer Herkunft eingeschüchtert, bedroht und angegriffen. Familien mussten um ihre Sicherheit fürchten. Solche Szenen erfüllen uns mit Trauer, Besorgnis und Fassungslosigkeit.

Die Ereignisse in Belfast zeigen, wohin Hass, Hetze und die gezielte Spaltung der Gesellschaft führen können. Wenn Menschen pauschal für gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht werden, wenn Vorurteile geschürt und Ängste instrumentalisiert werden, entsteht ein Klima der Gewalt. Diese Entwicklung beobachten wir auch in Hinblick auf den Abstimmungssontag mit grosser Sorge.

Gleichzeitig sehen wir, wie einflussreiche Milliardäre und Plattformbesitzer wie Elon Musk rechtsextremen Stimmen und Parteien immer wieder Reichweite und Legitimität verschaffen. Diese Konzentration von wirtschaftlicher, medialer und politischer Macht in den Händen weniger Menschen gefährdet demokratische Prozesse und das Friedliche Zusammenleben.

Deshalb rufen wir für diesen Samstag, 17:00 Uhr, in Zürich zu einer Kundgebung auf. Gemeinsam wollen wir unsere Solidarität mit den Betroffenen in Belfast und überall auf der Welt ausdrücken und ein Zeichen für Menschlichkeit, Frieden und ein respektvolles Zusammenleben setzen.

Wir sind überzeugt: Die grosse Mehrheit der Menschen wünscht sich eine Gesellschaft, in der alle in Würde, Sicherheit und Freiheit leben können. Für diese Gesellschaft gehen wir auf die Strasse.

Samstag, 17:00 Uhr, Zürich

Schliesse dich uns an. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Hass und für Solidarität.