Mit Herz gegen Kommerz

Anlässlich des Valentinstags verteilte die JUSO Zürich Oberland am Bahnhof Uster Gebäck an die Pendler*innen. Grund für den Anlass waren die beiden Gemeinderatskandidaturen der Jungpartei.

„Genug vom Kommerz? Unsere Rose hat Programm“ – Dieser Text wurde den Pendler*innen am Bahnhof Uster diesen Mittwochabend zusammen mit einem selbstgebackenen Kuchengebäck überreicht. Der Text ist eine Anspielung auf das Logo der JUSO, das eine Hand mit einer Rose zeigt. Gleichzeitig brachte die JUSO damit auch noch ihre Kritik gegenüber der zunehmenden Kommerzialisierung des Valentinstags zum Ausdruck.

In erster Linie ist der Inhalt allerdings als allgemeine Ansage an die Ustermer Politik zu verstehen. Mit Florin Schütz und Rebecca Djuric kandidieren am 15. April zwei JUSOs auf der SP-Liste für den Gemeinderat. Der Kommerzialisierung wollen sie bei einer allfälligen Wahl auch dort den Kampf ansagen. Der Mensch soll in der Politik vor dem Profit stehen. Sei dies in der Stadtentwicklung, in der Sozial- oder in der Gesundheitspolitik.

Was sich die Jungsozialist*innen darunter vorstellen, zeigt sich in ihren Wahlkampfforderungen: Günstiger Wohnraum soll massiv gefördert und ausgebaut werden, für öffentliche Dienste soll ein Privatisierungsverbot verabschiedet werden und städtischer Boden soll nicht an Private verkauft werden dürfen.

 

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