Lernende

DruckGemeinsam kämpfen wir gegen die menschenunwürdigen Verhältnisse, die viele junge Menschen in der Lehre durchleben müssen. Die JUSO steht ein für bessere Arbeitsverhältnisse in der Berufslehre und fordert mehr Gerechtigkeit und Demokratie in den Betrieben und am Arbeitsplatz.
Hilf uns mit etwas zu ändern, denn nur gemeinsam können wir ändern was uns stört!

Unsere Forderungen

Mehr Schutz!
  • Mindestens zwei unangemeldete Kontrollen durch die Kantone pro Lehrverhältnis
  • Reglementierte Arbeitszeiten zum Schutz von Lernenden und Praktikant_innen sowie Grundsätzlich keine Nacht- und Wochenendarbeit für Lernende und Praktikant_innen
  • Die Höchstarbeitszeit auf 8h/Tag und 40h/Woche festlegen und durchsetzen
  • Keine berufsfremden Arbeiten
  • Gesetzliche Schutzbestimmungen für Praktika
  • Einen Schutz vor Diskriminierung aufgrund von physischer Erscheinung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft und Ethnie, Überzeugung, sozialer Stellung und Sprache während der Ausbildung
  • Die Etablierung anonymisierter Bewerbungen
Mehr Mitsprache!
  • Die demokratische Mitsprache im Lehrbetrieb
  • Tripartite Lehraufsicht bestehend aus Staat, Gewerkschaften und demokratisch von Lernenden gewählte Lernende
  • Das Stimmrechtsalter 16 für alle
  • Die Möglichkeit, den Lehrbetrieb unbürokratisch zu wechseln und die Möglichkeit den Lehrvertrag einseitig von Seite des_r Lernende_n aufzulösen
Mehr Lohn!
  • Einen Mindestlohn für Lernende und Praktikant_innen
  • Mindestens sieben Wochen Ferien für alle unter 20 Jahren sowie sämtliche Lernende in Erstausbildung und Praktikant_innen
  • Die Abschaffung von Geldbussen an den Berufsschulen
  • Einen dreizehnten Monatslohn für Lernende
Mehr Perspektive!
  • Der Ausbildungsbetrieb garantiert den Lernenden eine Weiterbildung oder Anstellung nach Ende der Grundausbildung
  • Einen nationalen Berufsbildungsfond
  • Ein Recht auf Erstausbildung
  • Die niederschwellige staatliche Unterstützung von Arbeitgebenden bei Fragen der Lehre und ein Abbau der administrativen Aufwände im Zusammenhang mit der Lernendenausbildung
  • Betriebe, die Lernenden ausbilden, werden bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand bevorzugt
  • Die Schaffung von neuen Strukturen der Berufsbildung für jugendliche in schwierigen Lebenssituationen
Mehr Bildung!
  • Mindestens zwei bezahlte Stunden pro Woche zum Lernen und Arbeiten für die Berufsschule
  • Eine Harmonisierung und Vereinheitlichung der Bildungssysteme auf nationaler Ebene
  • Eine nationale Harmonisierung des Stipendienwesens, wie sie die Stipendien-Initiative fordert
  • Mehr Allgemeinbildung, Politik und Freifächer (wie an den Kantonsschulen) an der Berufsschule
  • Die obligatorische Information über Lernendenrechte während der ganzen Ausbildungszeit
  • Den Zugang der Gewerkschaften an die Berufsschulen
  • Das Recht auf nachobligatorische Ausbildung für alle, auch jugendliche Sans-Papiers. Wobei es nicht zur Meldung der Sans-Papiers bei anderen Behörden kommen darf.
  • Das Recht auf uneingeschränkten Zugang zur Berufsmaturität
  • Die kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterstereotypen bei der Berufswahl in der Sekundarstufe
  • Die Unterstützung von Weiterbildungen über einen Bildungsurlaub
  • Eine Verbesserung der Anerkennung von ausländischen Ausbildungen